Wenn sich zwei Menschen trauen, ist das immer etwas Wunderbares. Die kirchliche Trauung macht deutlich, dass unser ganzes Leben und Lieben von Gott getragen ist.

Eine katholische Trauung ist immer dann möglich, wenn mindestens einer der Ehepartner katholisch ist und beide (im Sinne der Kirche) unverheiratet sind. Deshalb muss zuvor der sogenannte Ledigenstand eigens geprüft werden und es ist ratsam, sich einige Monate vor einer Eheschließung zu melden. Aber auch wenn die Ehepartner unterschiedliche Konfessionen oder Religionen haben, sind rechtliche Klärungen notwendig.

Es ist immer gut, zunächst den Hochzeitstermin mit einem Priester abzusprechen, bevor weitere Verbindlichkeiten (wie z.B. Anmietung von Räumen) eingegangen werden.

Da bei einer Eheschließung in der katholischen Kirche eine Reihe von Formalien eingehalten werden müssen, findet vor der Trauung ein sogenanntes „Traugespräch“ statt. Es handelt sich dabei um ein vorstrukturiertes Gespräch mit einem Seelsorger und das gemeinsame Ausfüllen eines Protokolls (Formblatt), um die rechtlichen Einzelheiten zu besprechen. Dies kann auch ein guter Anlass für ein Gespräch mit dem Priester sein, der die Trauung leiten soll.

Soll eine Trauung in einer anderen Pfarrgemeinde stattfinden, als derjenigen, in denen ein oder beide Ehepartner wohnen, sind ebenfalls Formalitäten einzuhalten.

Bei allen Fragen rund um den eigentlichen Gottesdienst beraten wir Sie gerne. Evtl. sind Absprachen mit einem Organisten oder dem Küster notwendig, die für unsere Kirchräume verantwortlich sind.
Weitere Informationen erhalten Sie im Pfarrbüro.