Mit der Gründung der Kirchengemeinde St. Gottfried Münster  im Jahre 1952 ist die Entstehung der Pfarrkirche St. Gottfried eng verbunden. Als Zeitzeuge und langjähriges Mitglied des Kirchenvorstands hat Franz Sielker die Motive zum Bau der Pfarrkirche so beschrieben: Der Mut zum Neubeginn, ein starker Aufbauwille im Bewusstsein der wiedergewonnenen Freiheit und eine blühende religiöse Aktivität gaben die Impulse zu einer hoffnungsvollen Zukunft nach den durchstandenen Schrecknissen des 2. Weltkrieges. Aus diesen Überzeugungen war eine frohe Erwartungshaltung vorhanden, als der Kirchenneubau am 21.6.1953 durch den Generalvikar Dr. Johannes Pohlschneider benediziert wurde.

Der Kirchbau entstand nach dem Entwurf und den Plänen des Architekten, Bildhauers und Malers Hans Dinnendahl aus Telgte. Die Bauleitung führte der Architekt Josef Bisping aus der St. Gottfried-Gemeinde aus.

Der Bau der St. Gottfried-Kirche vollzog sich in Abschnitten:

1952 Grundsteinlegung
1953 Weihe des Gotteshauses
1958 Fertigstellung des Glockenturms, Weihe der 5 Glocken
1963 Innenausbau der Marienkapelle
1974 Vollendung des Ausbaus der Krypta
1978 Weihe der Orgel
2002 Liturgische Umgestaltung

Der Kirchbau hat einen von Ost nach West in Längsrichtung angelegten Hauptkirchenraum mit einem halbrunden Chorschluss. Das Außenmauerwerk besteht aus roten Münsterländischen Ziegelsteinen, ohne schmückenden Zierrat.

An der Süd-Westseite steht der quadratische Kirchturm mit einer Höhe von 26 Metern. Im südseitigen Anbau des Hauptschiffes befindet sich die Marienkapelle mit dem anschließenden Sakristeibereich.