Fairer Handel

Der Arbeitskreis Eine-Welt und Mission betreibt einen Eine-Welt-Stand und bietet am ersten Wochenende des Monats jeweils nach den Gottesdiensten in St. Gottfried und St. Maximilian Kolbe  „fair gehandelte Waren“ an.

 

 

Fairer Handel möchte die globale Abwärtsspirale auf der Suche nach dem billigsten Produkt durchbrechen und bietet Produkte von höchster Qualität an – eine Wertschätzung für die Arbeit der Partner und ein Zeichen für Respekt vor Mensch und Natur.

Die Mitarbeitenden freuen sich auf die Begegnung mit Ihnen und bieten Schokolade, Wein, Kaffee, Tee, Honig und viele weitere Leckereien aus den verschiedensten Ländern an.

 

Aufgrund des Infektionsrisikos durch das Coronavirus
findet zurzeit – bis auf Widerruf – kein Verkauf statt  
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Der Arbeitskreis Eine-Welt und Mission St. Gottfried wurde 1982 gegründet und
begann den Warenverkauf für die „Eine Welt“ schon ein Jahr später.
Der Kreis sagt allen, die ihm immer die Treue gehalten haben,
Danke für ihren Rat und ihre Hilfe, jeden Einkauf und jede Spende.

Ein Jahr vor seinem Tod schrieb Josef Kückmann im August 2018 einen Rückblick über die Arbeit des  Arbeitskreises in den letzten 36 Jahren. Lesen Sie hier: 

 –> Rückblick (PDF-Download) 

Der Arbeitskreis Eine-Welt und Mission St. Gottfried betreibt eine eigene Webseite.
Dort können Sie mehr über seine Arbeit und Ziele erfahren: 
www.muenster.org/ak-einewelt

 

Erinnerung an Josef Kückmann

Viele Menschen in unserer Gemeinde St. Gottfried erinnern sich mit Dankbarkeit an Josef Kückmann, der am 12. August 2019 im Alter von 82 Jahren starb. Josef Kückmann war unserer Gemeinde immer treu verbunden und in der Gemeindearbeit unermüdlich engagiert. So war er viele Jahre Mitglied des Pfarrgemeinderats und auch Mitglied des 1982 von ihm mitgegründeten Arbeitskreises „Eine-Welt und Mission
St. Gottfried“. In diese Arbeit konnte er seine mehrjährige Erfahrung als Entwicklungshelfer in Indien einbringen.

Am 29. April 2018 verlieh Weihbischof Dr. Stefan Zehkorn Josef Kückmann den päpstlichen Gregorius-Orden. Mit dem vierthöchsten Orden für die Verdienste von Laien um die katholische Kirche würdigte Papst Franziskus den unermüdlichen Einsatz Josef Kückmanns in der Entwicklungshilfe, der Arbeit für die Eine-Welt und Mission und der ökumenischen Zusammenarbeit der christlichen Eine-Welt-Gruppen in Münster.

Ganz konkret beschrieb Josef Kückmann seine Arbeit noch zuletzt im Weihnachtspfarrbrief 2018:
„Dankbar feierten wir „35 Jahre Eine-Welt-Warenverkauf“. Rund 40 verschiedene Lebensmittel (Kaffee, Tee, Honig, Schokoladen, usw.) bieten wir regelmäßig an. Damit unterstützen wir Kleinbauern, die für ihre Produkte einen gerechten Preis bekommen und die Lebensräume erhalten. Das ist Hilfe zur Selbsthilfe und Friedensarbeit.

Seit rund 40 Jahren besteht die Partnerschaft mit der MPSM, einem ländlichen Entwicklungsprojekt in Nashik, Indien. Es gibt den Ureinwohnern Hilfe zur Selbsthilfe.

Ein Schwerpunkt ist die Bildungsarbeit: Bau von Schulen, Erwachsenenbildung und die Förderung von Frauengruppen und Genossenschaften. Das Projekt unterstützt und fördert die Entwicklung der Wassereinzugsgebiete, Feldplanierungen und Brunnenbau, den Anbau neuer Früchte, die Wiederaufforstung von Ödflächen aber auch die Nutzung der Sonnenenergie. Alles in allem gibt es in der Region Dank der MPSM eine fantastische Entwicklung. …“

 

 

 

 

 

 

„Für unsere Gemeinde“ – so schrieb Josef Kückmann im Weihnachtspfarrbrief 2018 weiter – „würden wir uns auch einen Aufbruch und Neubeginn wünschen – gemeinsam, von der Basis her. Die Lehre Jesu und sein Auftrag können uns genügend Kraft und Mut geben. Wir sollten voneinander und miteinander lernen. Orientierungshilfen auf dem gemeinsamen Weg gibt es viele, z. B. die päpstliche Enzyklika „laudato si“ und auch von den kirchlichen Hilfswerken. Da macht das Leitwort der Misereor Fastenaktion 2019 schon neugierig: Mach was draus – sei Zukunft!

Um an der Zukunft der Gemeinde zu bauen, brauchen wir Gemeinschaft, Begegnungen und eine lebendige Hoffnung. Zum Beispiel einladen, nach dem Gottesdienst noch ein wenig zu verweilen, mit dem Priester und den gewählten Gemeindevertretern Gedanken auszutauschen – zu reden. Regelmäßige Einladungen zum Gemeindefrühstück, zum Nachmittags-kaffee oder zu Treffen am Abend könnten da ebenso wie Früh- oder Spätschichten selbstverständlich werden. Wenn wir die Lehre Jesu ernst nehmen, die Frohbotschaft auch weitergeben, dann bauen wir Zukunft, dann können wir eine weltoffene Gemeinde sein, die Partnerschaften pflegt, niemanden ausschließt und Freude an Gott weiterschenkt.“