Fairer Handel am 4. und 5. Dezember

 

 


Fairer Handel

Der Arbeitskreis Eine-Welt und Mission St. Gottfried betreibt einen Eine-Welt-Stand und bietet regelmäßig am ersten Wochenende des Monats jeweils vor und nach den Gottesdiensten in St. Gottfried und St. Maximilian Kolbe  „fair gehandelte Waren“ an.

Der nächste Verkauf ist am 4. und 5. Dezember 2021

 

Fairer Handel möchte die globale Abwärtsspirale auf der Suche nach dem billigsten Produkt durchbrechen und bietet Produkte von höchster Qualität an – eine Wertschätzung für die Arbeit der Partner und ein Zeichen für Respekt vor Mensch und Natur.
Die Mitglieder des Arbeitskreises Eine-Welt & Mission freuen sich auf die Begegnung mit Ihnen und bieten Schokolade, Wein, Kaffee, Tee, Honig und viele weitere Leckereien aus den verschiedensten Ländern an.

Mit dem Kauf der Waren am Eine-Welt-Stand fördern Sie zugleich die Arbeit der Ordensschwestern „Töchter vom Heiligen Kreuz“ in dem Mädcheninternat „Shraddha Niketan“ in Ankleshwar und die Arbeit der Schwestern in den umliegenden Adivasidörfern, denn der Verkaufserlös kommt direkt diesem Partnerprojekt zugute.

 

Indienpartnerschaft

Der Arbeitskreis Eine-Welt und Mission St. Gottfried pflegt seit vielen Jahren eine Partnerschaft zu den Ordensschwestern „Töchter vom Heiligen Kreuz“ (Society of des Daughters of the Cross) in Ankleswar. Ankleshwar liegt im Bundesstaat Gujarat in Indien, ca. 400 km nördlich von Mumbay (früher Bombay). Die Schwestern führen dort das Mädcheninternat „Shraddha Niketan“. In dem Internat haben etwa 250 Mädchen, die zu den sogenannten Adivasi gehören, die Chance auf Bildung, gute Ernährung und Unterkunft. Nach dem traditionellen indischen Kastensystem gehören sie zu der untersten Kaste und damit zu den Ärmsten, die in vielerlei Hinsicht benachteiligt sind. Die Schwestern leisten darüber hinaus in den umliegenden Adivasidörfern Sozial- und Bildungsarbeit  und arbeiten in der Gesundheitsvorsorge.

Die Partnerschaft zu den Schwestern in Indien wurde durch den Beschluss des Pfarreirats vom 15. April 2021 ausdrücklich als Partnerprojekt der Pfarrei St. Joseph Münster-Süd anerkannt.

 

Spenden

Sie können auch direkt zugunsten der Indienpartnerschaft spenden. Die Pfarrei St. Joseph Münster-Süd hat hierzu bei der DKM Darlehenskasse Münster eG ein besonderes Spendenkonto eingerichtet.

Zahlungsempfänger: Kath. Kirchengemeinde St. Joseph Münster-Süd
IBAN: DE76 4006 0265 0040 6553 06
Verwendungszweck: Spende Indienpartnerschaft

Das Pfarr- bzw. Gemeindebüro stellt Ihnen hierfür eine Spendenbescheinigung aus.

 

Der Arbeitskreis

Am 13./ 14. Februar 2021 stellte sich nach den Gottesdiensten Frau Lena Krenn als neues Mitglied des Arbeitskreises vor und richtete folgende Worte an die Gemeinde:   

Liebe Gemeinde,
auch heute haben Sie wieder die Möglichkeit, hinten in der Kirche am Eine-Welt-Stand Schokolade, Kaffee, Honig, Tee und vieles mehr zu kaufen. Für die Gemeinde St. Gottfried / St. Maximilian Kolbe ein seit fast 40 Jahren gewohntes Bild. Ich selbst unterstütze den Verkauf seit ein paar Monaten und möchte noch einmal kurz in Erinnerung rufen, was genau mit Ihrem Einkauf unterstützt wird.
     Für uns ist es ganz selbstverständlich, dass unsere Kinder zur Schule gehen können und durch die Bildung die besten Chancen für ihr weiteres Leben haben. Auch zurzeit, wo aufgrund von Corona kein Präsenzunterricht stattfinden kann, geben die Lehrer alles, um den Schülern jetzt online die Unterrichtinhalte nahe zu bringen.
     Mit dem Erlös aus dem Eine-Welt-Stand wird ein Internat für Adivasi Kinder in Ankleshwar, Indien, unterstützt, das von der society of the daughters of the cross geführt wird. Hier erhalten etwa 250 Mädchen aus Ureinwohnerfamilien, die sonst keinerlei Aussicht auf Schulbildung hätten, die für uns so selbstverständliche Schulbildung, gute Ernährung und eine Unterkunft. Viele der Mädchen setzten ihre Ausbildung nach der Internatszeit fort und werden beruflich erfolgreich. Auf Grund der Coronapandemie sind die Kinder jetzt jedoch seit März zuhause. Und anders als hier steht dort den wenigsten ein Smartphone zur Verfügung, viele Dörfer haben erst gar keinen Zugang zum Internet. Wie die Schwestern in ihrem Brief zu Weihnachten, der auch im Schaukasten aushängt, schreiben, sind diese Kinder die Verlierer. Die Familien werden durch die Schwestern zurzeit mit Essenspaketen, Seife und ähnlichem unterstützt.
     Wenn ich diesen Kindern und Familien durch den Verkauf auch nur ein wenig helfen kann, dann mache ich das sehr gerne. Und ich würde mich freuen, wenn gleich der ein oder andere bei uns vorbeischaut und eine Kleinigkeit kauft.

Lena Krenn

 

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