Erstkommunionfeier auf nächstes Jahr verschoben – Im Herbst 2021 beginnt die Vorbereitung für zwei Jahrgangsstufen

 

70 Kinder unserer Pfarrei St. Joseph Münster-Süd wollten im Jahr 2021 das Fest ihrer ersten heiligen Kommunion feiern.

Die Kontaktbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie führten jedoch dazu, dass sich die Kinder noch immer nicht in Präsens mit den Katechet*innen treffen konnten, um sich auf die Erstkommunion vorzubereiten. Immer wieder mussten Termine abgesagt und verschoben werden. Da ein Ende des Lockdowns nicht abzusehen ist, wurde nach Gesprächen mit den Eltern entschieden, die Vorbereitung im Herbst 2021 ganz neu zu starten und die Erstkommunion im Mai 2022 zu feiern.
Im Herbst 2021 beginnt dann auch die Vorbereitung für die nachfolgende Jahrgangsstufe. 

 

 

 

 

 

 

Gebet für die Kommunonkinder

Guter Gott, viele Kinder wollen sich auf ihrer erste heilige Kommunion vorbereiten.
Wir bitten dich für die Kommunionkinder dieses Jahres und ihre Familien.
Sei ihnen nahe und segne sie, dass sie gut durch diese Zeit kommen.
Lass sie erfahren, dass sie trotz allem Abstand zu einer großen Gemeinschaft gehören.
Und lass sie spüren, dass du beinen bist, heute und alle Tage. Amen.

 

 


 

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Familien, alle, Groß und Klein in den Gemeinden,

Erstkommunion unter Corona-Bedingungen: Das galt für die Erstkommunionfeiern 2020, die wir zwischen August und Oktober gefeiert haben und das gilt auch für die Erstkommunion 2021.
Vieles, was wir bislang gern und gut gemacht haben, ist zurzeit nicht möglich. Manches geht gar nicht, manches wird anders, manches machen wir ganz neu. Das passt aber gut in einer Religion und mit einem Gott, der sagt: „Ich mache alles neu“ (Offb 21,5; Jes 43,19).
So konnten wir uns nicht schon im November mit den Kommuniongruppen treffen und den Auftakt wie geplant feiern.

Aber wir konnten im November mit den Kindern und ihren Familien, mit allen vom Pastoral- und Katecheseteam, aber auch mit allen anderen Menschen, die sich unserer Gemeinde zugehörig fühlen ein Zeichen setzen, dass wir alle dazugehören:

 

 

In der Zeit vom 6.11. bis zum 25.11. lag in unseren Kirchen St. Joseph, Heilig Geist und St. Gottfried eine große Papierbahn aus. 
Alle waren eingeladen, den Namen oder die Anfangsbuchstaben Ihres Namens auf diese Papierbahn zu notieren. Und zu Ihrem 
Namen Ihr Taufdatum und –
soweit möglich – den Tag oder 
das Jahr der Erstkommunion zu schreiben.
 Besonders schön war es, dass einige auch ein Tauf- oder Erstkommunionfoto von sich dazugeklept haben.

 

 

 

 

 


So wurde nach und nach deutlich:

Wir alle, die wir getauft sind, gehören zur Gemeinschaft Jesu.
Wir bilden die Gemeinschaft am Tisch des Herrn hier bei uns in 
St. Joseph Münster-Süd.
Wir haben gefreut, dass so viele mitgemacht haben.

 

 


 

 

Bild: Friedbert Simon, Quelle:Pfarrbriefservice.de

 

In der Kommunionfeier ist Jesus Christus
körperlich gegenwärtig
– mit Leib und Blut –
in der Gestalt von Brot und Wein.

Die Kinder empfangen zum ersten Mal den Leib des Herrn
und können so seine Nähe auch körperlich spüren.

 

 

 

Die Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu Christi können wir uns durch einen Vergleich verdeutlichen:
Auch ein Blumenstrauß wandelt sich – von innen betrachtet –, wenn wir ihn verschenken. In dem Moment, in dem wir den Blumenstrauß übergeben, ist er nicht mehr derselbe, den wir vorher noch im Blumenladen stehen sahen und gekauft haben. Als Geschenk verändert er sich – nicht äußerlich, aber innerlich –, denn noch Tage nach unserem Besuch wird der Beschenkte uns sehen, sobald sein Blick auf den Blumenstrauß fällt.
So verkörpert der Blumenstrauß uns als Schenkende und lässt uns in der Wohnung des Beschenkten gegenwärtig bleiben.

 

Bild: Klaus Herzog, Quelle:Pfarrbriefservice

Gleiches verdeutlicht der gegenseitige Austausch von Ringen:
Hier verkörpert der Ring an der Hand der Frau
den Mann
und der Ring an der Hand des Mannes
die Frau

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Wir wünschen jedem einzelnen Kind, dass es die Kommunion als Geschenk erfährt und so immer wieder die Nähe Jesu Christi sucht,