Fairer Handel am 6. und 7. März

 

 

Der Arbeitskreis Eine-Welt und Mission
St. Gottfried
betreibt einen Eine-Welt-Stand

und bietet am ersten Wochenende des Monats
jeweils vor und nach den Gottesdiensten
in St. Gottfried und St. Maximilian Kolbe
 „fair gehandelte Waren“ an.

 

 

Fairer Handel möchte die globale Abwärtsspirale auf der Suche nach dem billigsten Produkt durchbrechen und bietet Produkte von höchster Qualität an – eine Wertschätzung für die Arbeit der Partner und ein Zeichen für Respekt vor Mensch und Natur.
Die Mitglieder des Arbeitskreises Eine-Welt & Mission freuen sich auf die Begegnung mit Ihnen und bieten Schokolade, Wein, Kaffee, Tee, Honig und viele weitere Leckereien aus den verschiedensten Ländern an.

Corona-Unterbrechung beendet
Der Warenverkauf in der Gottfriedkirche und im Maximilian Kolbe Haus war aufgrund des Infektionsrisikos durch das Coronavirus lange Zeit unterbrochen. Jetzt ist der Verkauf – unter Beachtung der Corona-Regeln – wieder möglich.


Der nächste Verkauf ist am 6. / 7. März 2021


Am 13./ 14. Februar 2021 stellte sich nach den Gottesdiensten Frau Lena Krenn als neues Mitglied des Arbeitskreises vor und richtete folgende Worte an die Gemeinde:   

Liebe Gemeinde,
auch heute haben Sie wieder die Möglichkeit, hinten in der Kirche am Eine-Welt-Stand Schokolade, Kaffee, Honig, Tee und vieles mehr zu kaufen. Für die Gemeinde St. Gottfried / St. Maximilian Kolbe ein seit fast 40 Jahren gewohntes Bild. Ich selbst unterstütze den Verkauf seit ein paar Monaten und möchte noch einmal kurz in Erinnerung rufen, was genau mit Ihrem Einkauf unterstützt wird.
     Für uns ist es ganz selbstverständlich, dass unsere Kinder zur Schule gehen können und durch die Bildung die besten Chancen für ihr weiteres Leben haben. Auch zurzeit, wo aufgrund von Corona kein Präsenzunterricht stattfinden kann, geben die Lehrer alles, um den Schülern jetzt online die Unterrichtinhalte nahe zu bringen.
     Mit dem Erlös aus dem Eine-Welt-Stand wird ein Internat für Adivasi Kinder in Ankleshwar, Indien, unterstützt, das von der society of the daughters of the cross geführt wird. Hier erhalten etwa 250 Mädchen aus Ureinwohnerfamilien, die sonst keinerlei Aussicht auf Schulbildung hätten, die für uns so selbstverständliche Schulbildung, gute Ernährung und eine Unterkunft. Viele der Mädchen setzten ihre Ausbildung nach der Internatszeit fort und werden beruflich erfolgreich. Auf Grund der Coronapandemie sind die Kinder jetzt jedoch seit März zuhause. Und anders als hier steht dort den wenigsten ein Smartphone zur Verfügung, viele Dörfer haben erst gar keinen Zugang zum Internet. Wie die Schwestern in ihrem Brief zu Weihnachten, der auch im Schaukasten aushängt, schreiben, sind diese Kinder die Verlierer. Die Familien werden durch die Schwestern zurzeit mit Essenspaketen, Seife und ähnlichem unterstützt.
     Wenn ich diesen Kindern und Familien durch den Verkauf auch nur ein wenig helfen kann, dann mache ich das sehr gerne. Und ich würde mich freuen, wenn gleich der ein oder andere bei uns vorbeischaut und eine Kleinigkeit kauft.

Lena Krenn

 

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