OSTERBOTSCHAFT – AUFERSTEHUNG

 

Ostermorgen

Helle,
die die Nacht vertreibt

Glaube,
der die Hoffnung nährt

Hoffnung,
die an Wunder glaubt

Liebe,
die die Mauern sprengt

Leben,
das den Tod besiegt

 

Gisela Baltes, www.impulstexte.de. In: Pfarrbriefservice.de

 


 

Osterbotschaft

Auferstanden am dritten Tage erschien Jesus vielen,
damit sie an ihn glaubten.
Er erschien den zweifelnden Frauen,
den verängstigten Jüngern,
dem ungläubigen Thomas,
den erfolglosen Fischern.
Er erscheint den Männern und Frauen,
die sich in auswegloser Situation glaubten,
die am Ende waren mit ihrem Wissen, ihrem Glauben.

Das ist die eigentliche Osterbotschaft:
Gott verlässt uns nicht,
er kommt in unsere Hilflosigkeit,
wo alles zerbricht, was trug,
gerade wenn unsere Not am größten ist,
steht er an unserer Seite.

Irmela Mies-Suermann, in Pfarrbriefservice.de

 


 

Meine Auferstehung

Jesu Auferstehung
ermöglicht auch meine Auferstehung.
Er kann den Stein meiner Ängste wegrollen,
den Stein des Misstrauens,
der schlechten Gewohnheiten.
Er will nicht, dass ich begraben bleibe,
gefesselt von Bitterkeit und Resignation.
Sein Licht der Auferstehung leuchtet
in die Finsternis meines Herzens
und macht Erstarrtes lebendig.
Er schenkt mir den Mut,
Auferstehung zu wagen
und Leben neu zu leben.

 

Irmela Mies-Suermann, in Pfarrbriefservice.de

 


 

Beitragsbild oben: Martin Manigatterer – Sr. Hanna Ecker,  in Pfarrbriefservice.de